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Es war furchtbar ruhig auf dem Blog die letzten paar Tage. Hat natürlich alles einen Grund: Ich war wieder mal ausserhalb der Internet-Reichweite unterwegs, genauer gesagt in den Wüsten und Wadis von Oman. Ok, einmal hatte ich da mal etwas 3G, als ich auf einem Berg rumgehüpft bin wie ET, der nach Hause telefonieren will. Wie auch immer, ich war die letzte Woche mit einem Dutzend anderer Fotografen aus aller Welt also auf einer Fototour namens Oman in Focus. Am Ende werden meine drei besten Fotos in einer Ausstellung im Opernhaus in Muscat ausgestellt. Spannende Sache rundum.

Besonders nach meinem letzten erfolgreichen Aufenthalt im Nahen Osten (love you Jordan, miss you Petra!), war ich unglaublich aufgeregt, nun auch noch das Sultanat Oman vor die Linse zu kriegen. Obwohl ich ja eigentlich lieber die Landschaften, Tierwelt und Architektur fotografiere, war ich dann auch noch gezwungen, mich an Porträts zu versuchen. Ich mag das eigentlich nicht so, einen alten omanischen Kerl anzusprechen, der sowieso kein Englisch kann und ihn davon zu überzeugen, dass ich gerne ein Foto von ihm hätte. Mir fehlen dazu irgendwie der Charme und das Feingefühl. Landschaften hingegen widersprechen nicht und wenn mir ein Zebra den Hintern zeigt, tut die Ablehnung auch nicht ganz so weh.

Auf dieser Tour durch Oman hatte ich jedoch kaum eine Wahl. Da das Ganze ziemlich schlecht organisiert war, musste ich die schönsten Landschaften mitten am Tag bei grellstem Licht bestaunen und konnte daher kaum tolle Aufnahmen in der “Blue Hour” machen. Ich musste mich zwangsläufig anpassen und auf Porträtfotografie umstellen. Glücklicherweise kann sich das Resultat sehen lassen und ich habe nebenbei auch noch etwas Arabisch gelernt. “Kann ich ein Foto von dir machen?” heisst nämlich einfach “Momkin Asawerk?“.

So, jetzt zum ersten Teil der Fotoserie mit Bildern aus dem abgelegenen Bergdorf Wekal, dem Städtchen Nakhal mit Fort und doch noch ein paar anständigen Aufnahmen aus der blauen Stunde in Mussanah.

Old man in a village

Ein Alter Mann in einem abgelegenen Dörfchen namens Wekan in den Bergen von Wadi Mistal.

Omani Man in a mountain village

Das traditionelle, knöchellange omanische Gewand heisst Dishdasha und wird meist noch mit einer Quaste am Kragen, genannt Furakha, verziert.

Village Door

Oman ist voller farbiger und verzierter Türen.

Old man in a village

Ich wünschte, dieser alte Mann in Wekal wäre mein Grossvater. Er war unglaublich nett und hatte das tollste Lächeln.

Sleeping man on the steps of his house

Ein alter Mann ruht sich auf der Treppe zu seinem Haus aus.

ancient fort

Das Nekhal Fort in der Al Bainah Region.

ancient fort

Das Fort liegt auf einer Anhöhe über der Stadt Nakhal und befindet sich am Fusse der Jebel Nakhal Bergkette.

men in the old fort

Drei Männer in Dishdashas am Eingang zum Fort.

two teenagers

Zwei Teenager geniessen den Nachmittag an einem Fluss in der Nähe von Nakhal.

sunset at the coast

Doch noch geschafft: Sonnenuntergang über einem kleinen Fischerdörfchen in der Nähe von Mussanah.

sunset at the coast

Und tolle Wolken hatte es auch noch. Alles in allem ein erfolgreicher Tag.

Über den Autor

Tiffany is a Swiss travel writer, digital nomad, and photographer, who, after a fateful journey through Africa, has decided to get her passport renewed, sell all her junk, and live out of a suitcase in various corners of the world, as well as share the experiences with other travel enthusiasts. This blog is intended to inspire you to pack your bags, leave everything behind for a while, and make you go discover the world. Check her out on .

Eine Antwort

  1. Eva

    was für schöne, ausdrucksstarke Bilder. Ich komme auch gerade aus dem Oman zurück und Deine Bilder und Berichte sind ein schönes Déjà-vu.

    Viele Grüße
    Eva

    Reply

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